Nächste Woche geht es endlich los. Ich weiß gar nicht mehr, wie
oft ich mir schon die Internet- und die Facebookseite von der
Werbeagentur für Frankfurt angeguckt habe, um möglichst alle
Informationen aufzusaugen. Schließlich möchte ich den besten
möglichen Anfang machen! Ich hoffe, dass die Kollegen alle nett
sind. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich vorstellen soll und
wie ich das Gespräch anfangen soll. Ich will ja bloß nicht
verzweifelt oder aufdringlich wirken! Ach Leute, ihr macht euch gar
kein Bild darüber, wie nervös mich das Ganze macht. Ich hab schon
mindestens fünf verschiedene Outfits für den ersten Tag
zurechtgelegt und wieder verworfen. Ich muss unbedingt vorher
nochmal shoppen gehen und mir irgendetwas besorgen, in dem ich
seriös, aber trotzdem locker, lässig und sympathisch aussehe. Wie
soll das nur funktionieren? Ihr müsst mir unbedingt die Daumen
drücken, dass ich das schaffe und den ersten Tag gut hinter mich
bringe!
Samstag, den 03. Dezember 2011 08:28
Für dieses Gespräch bei der Werbeagentur für Frankfurt, bei der
ich jetzt angestellt bin, hatte ich erst einmal eine lange
Diskussion mit meinem Vater, der mir immer helfen kann, wenn
irgendwas ist. Ich habe ihm von dieser Werbeagentur für Frankfurt
erzählt und wie gerne ich dort arbeiten würde, aber auch, dass ich
gerne einen anständigen Lohn hätte. Er hat mich dann näher über die
Werbeagentur für Frankfurt ausgefragt und mir dann – ganz der
Psychologe, der er ist – Tipps gegeben, wie ich mich am
besten bei den Gehaltsverhandlungen verhalte, wie ich also hoch
pokere, ohne die Grenze zu überschreiten. Und das hat mir echt
geholfen – an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an meinen
liebsten Papa! -, denn als ich bei der Werbeagentur für Frankfurt vor dem
Chef saß, fehlte nicht mehr viel und ich hätte vor lauter
Nervosität, endlich einen Job zu haben, zu allem „JA!“
geschrien. Der Chef von der Werbeagentur für Frankfurt war, glaube
ich, ziemlich überrascht, als ich das Einstiegsgehalt, das er
mir offenbarte, anscheinend nicht so toll fand wie er. Ich habe ihm
dann klargemacht, dass ich unheimlich gerne für seine Werbeagentur
für Frankfurt arbeiten würde, aber dass ich gerne ein bisschen mehr
hätte. Am Ende haben wir ein Ergebnis gefunden, mit dem wir beide
zufrieden sein können.
Montag, den 28. November 2011 09:39
Zum Monatsersten geht es los. Ich kann endlich meinen Traumjob
ausüben. Und ich muss schon sagen, als ich zum Bewerbungsgespräch
eingeladen wurde, war ich selten so nervös. Aber alles lief einfach
wunderbar (was auch daran liegen kann, dass die Chefs, die mir
gegenüber saßen, alle ziemlich jung und sehr sympathisch waren). Am
Ende hätte ich am liebsten gebettelt „Bitte, bitte nehmt
mich!“ Aber ich konnte mich gerade so noch zusammenreißen!
Als eine Woche später das Telefon geklingelt hat und mir der Chef
sagte, ich hätte sie überzeugt und sie würden mir gerne einen Job
anbieten, war ich sowas von happy!
Donnerstag, den 24. November 2011 09:20
Hey Leute, ich habe wirklich lange nichts mehr hier hinterlassen.
Das tut mir leid für euch! Treue Leser, ich hatte nie vor, euch so
sehr auf dem Trockenen zappeln zu lassen, was in meinem tollen
Leben alles passiert ;) Naja, wie ihr wisst, habe ich zuletzt mein
Studium abgeschlossen und war ziemlich verzweifelt auf der Suche
nach einem Job. Das hat mich ziemlich viel Zeit und Nerven gekostet
und ich war ehrlich kurz davor, in eine richtige Depression
reinzurutschen, weil man sich denkt „Dafür hab ich jetzt fünf
Jahre studiert“ – gleichzeitig aber einem von den
Medien vermittelt wird, dass man genau damit habe rechnen müssen.
Ja, natürlich wusste man, dass es nicht einfach wird, aber man
hofft ja trotzdem, dass es einem selbst nicht passiert. Ihr wisst
sicher, wie ich das meine. Ich habe mich also mit Gelegenheitsjobs
über Wasser gehalten und weitergesucht. Und kurz vorm Aufgeben
hatte ich richtig Glück!
Samstag, den 19. November 2011 09:29